Is Fisch gesund? Labor bestätigt, dass Lachs Giftstoffe enthält
Viele Menschen glauben, dass tierische Produkte gesünder sind als vegane Produkte, aber stimmt das wirklich? Um das herauszufinden, hat Revo Foods seinen pflanzlichen Lachs mit 3 verschiedenen konventionellen Lachsmarken verglichen in einer zertifizierten Lebensmittelanalyselabor. Die Ergebnisse zeigen, dass konventioneller Lachs Giftstoffe enthält, wie z. B. hohe Mengen an Quecksilber und PCB. Im pflanzlichen „Revo-Lachs“ wurden diese Stoffe nicht oder kaum nachgewiesen. Dies zeigt, dass der Umstieg auf pflanzliche Meeresfrüchte einen erheblichen gesundheitlichen Vorteil mit sich bringt.
„Revo-Lachs“ wurde auf Quecksilber, Dioxine, polychlorierte Biphenyle und andere Verbindungen getestet. Die Ergebnisse wurden mit jenen von drei Räucherlachsmarken verglichen, die in österreichischen Supermarktketten erhältlich sind. Die Analyse eines unabhängigen und internationalen Lebensmittellabors zeigt, dass die veganen Räucherlachsscheiben nur geringe bis gar keine nachweisbaren Mengen (unter der Nachweisgrenze) an Quecksilber, Dioxinen und polychlorierten Biphenylen enthalten (diese Spuren, die natürlicherweise in Lebensmitteln vorkommen wie in jedem Apfel, diese Mengen sind für den menschlichen Körper unbedenklich und liegen unter der Nachweisgrenze) – alles Stoffe, die üblicherweise in kommerziell gekauftem Lachs vorkommen.

Quecksilber in konventionellem vs. „Revo-Lachs“
Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das natürlich in der Umwelt vorkommt. Gleichzeitig wird es aber auch durch die industrielle Produktion in die Umwelt freigesetzt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Quecksilber zu den zehn schwerwiegendsten Chemikalien, die für die öffentliche Gesundheit von Bedeutung sind.
Das liegt daran, dass es toxische Auswirkungen auf das Nerven-, Verdauungs- und Immunsystem hat. Das Gleiche gilt für Lunge, Nieren, Haut und Augen. Aus diesem Grund raten Ärzte schwangeren Frauen, Meeresfrüchte aus ihrer Ernährung zu streichen, um das Baby nicht mit toxischen Substanzen zu belasten.
Die zulässige wöchentliche Aufnahme von Methylquecksilber (das in Meeresfrüchten enthalten ist) liegt bei etwa 1,3 µg/kg Körpergewicht. Das bedeutet, dass ein erwachsener Mensch, der 70 kg wiegt, 91 µg Methylquecksilber pro Woche zu sich nehmen kann, ohne dass es zu negativen Auswirkungen kommt.
Den Laborergebnissen zufolge liegt die durchschnittliche Quecksilberkonzentration der drei konventionellen Räucherlachs-Produkte bei 37 µg/kg. Bei „Revo Salmon“ liegt die Konzentration bei weniger als 10 µg/kg und damit unterhalb der Nachweisgrenze. Dies zeigt einen klaren Vorteil von pflanzlichem Lachs bei der Vermeidung der Aufnahme von Schwermetallen.

Dioxine und polychlorierte Biphenyle in konventionellem vs. „Revo-Lachs“
Dioxine und dioxinähnliche PCB sind giftige Chemikalien, die über Jahre hinweg in der Umwelt verbleiben und sich in der Nahrungskette anreichern. Eine langfristige Exposition gegenüber Dioxinen kann möglicherweise zu Krebs und/oder anderen Gesundheitsproblemen führen. Wissenschaftlichen Beobachtungen zufolge können Dioxine mit Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit, erhöhter Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Auswirkungen auf das Immun-, Nerven- und Fortpflanzungssystem in Verbindung gebracht werden.
Außerdem wissen wir, dass niedrigere Spermienkonzentrationen bei Männern eine Folge der höheren Exposition im Mutterleib und nach der Geburt sind. Die zulässige wöchentliche Aufnahmemenge für Dioxine und dioxinähnliche PCB wurde 2018 aufgrund neuer wissenschaftlicher Studien und Erkenntnisse auf 2 pg/kg Körpergewicht gesenkt. Das bedeutet, dass eine 70 kg schwere Person nicht mehr als 140 pg pro Woche zu sich nehmen sollte. Die Laborergebnisse zeigten, dass die durchschnittliche Konzentration von konventionellem Lachs 493 pg/kg betrug. Das bedeutet, dass der Verzehr von nur 300 Gramm normalem Lachs pro Woche einen Erwachsenen bereits einer gefährlich hohen Menge an Dioxinen aussetzen kann.
Die Konzentrationen in „Revo Salmon“ lagen bei nur 106 pg/kg, also kaum über der Nachweisgrenze. Das bedeutet, dass der Verzehr von mehr als 1 kg „Revo Salmon“ im gleichen Zeitraum noch unbedenklich ist. Ein weiterer klarer Gesundheitsvorteil für die vegane Alternative.

Fazit
Herkömmlicher Lachs enthält Toxine, z. B. hohe Mengen an Quecksilber und PCB, was auf ein potenzielles Gesundheitsrisiko beim Verzehr größerer Mengen hinweist. Im Gegensatz dazu enthält veganer Lachs diese Stoffe nicht oder kaum, was einen klaren gesundheitlichen Vorteil darstellt.
Hintergrund
Revo Foods, gegründet im Jahr 2020, ist ein österreichisches Startup-Unternehmen, das neue pflanzliche Alternativen zu Meeresfrüchten entwickelt. Ihre ersten Produkte, Räucherlachsalternativen, sind bereits in 16 europäischen Ländern erhältlich, darunter auch in Supermärkten in Österreich und Deutschland.